Missmatch

von Elisabeth Michel-Alder

Es sind vor allem besser ausgebildete Fach- und Führungskräfte, die ihren Job nicht vorzeitig oder früh im Pensionsalter an den Nagel hängen wollen. Als Grund wird vermutet, dass sie über genug motivierenden Gestaltungsspielraum verfügen und sich an ihrer Wirkung freuen. Doch gerade sie geraten oft unter den Generalverdacht, fachlich und digital nicht auf der Höhe der Zeit zu handeln. Man will sie loswerden, trotz Fachkräftemangel.

Führungsaufgaben sollten rotieren, Langjährigkeit auf Chef:innensesseln bekommt den Organisationen selten gut. Eine Tätigkeit über lange Zeit ausgeübt zu haben, bedeutet noch nicht Kompetenz. Vermutlich helfen kluge Assessments und Probehandeln, um Leistungsfähigkeit und passende Einsatzmöglichkeiten zu identifizieren. Und Weiterlernen on the job.

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Rssfeed