Junge, freche Arbeitgeber

von Elisabeth Michel-Alder

Die geburtenschwachen Jahrgänge sind - in lockeren Reihen - unterwegs in den Arbeitsmarkt. Vorbei die Zeiten, als man um Ausbildungsplätze zu kämpfen hatte. Letztes Jahr blieben im Kanton Zürich 1162 Lehrstellen unbesetzt, vor allem in handwerklichen Berufen. Das Malaise öffnet den Kommunikations- und Marketingprofis neue Spielfelder; sie machen den Firmen schmissiges Employer-Branding schmackhaft. Etwa den Slogan "Wir versprechen, jung und frech zu sein".

Wirklich cool. Junge Leute merken es ja sozusagen nie, sollte die geile Verpackung biederen Inhalt verhüllen. Und Mitarbeitende ü50 fühlen sich total motiviert und am richtigen Platz, wenn endlich richtig rotzfrech kommuniziert wird.

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