50 Jahre dauernde Erwerbstätigkeit - ein paar Thesen

von Elisabeth Michel-Alder

  • Zwei Eckwerte strukturieren das menschliche Leben: Liebe und Arbeit.
  • Wir leben länger und bleiben länger jung - 70Jährige heute sind so fit wie 60Jährige vor 30 Jahren. Alt ist man jenseits von 80.
  • Die Erwerbsphase von Individuen dehnt sich auf 5 oder 6 Dekaden aus, weil lange Jahre in der Komfortzone nicht gesund sind, nicht glücklich machen und Gesellschaft wie Individuen vor grosse Finanzierungsprobleme stellen.
  • Berufliche Wege werden nicht nur zeitlich länger, sondern auch bunter und unberechenbarer. Arbeitskräfte müssen mehrmals unterwegs bilanzieren, sich neu orientieren, sortieren und qualifizieren.
  • Der Arbeitsmarkt spiegelt die gesellschaftliche Realität noch nicht: Bis 35 sind die Arbeitskräfte bejubelte High Potentials, dann werden sie als Normalos gehandelt und jenseits von 40 sind sie "reif" und schwierig zu führen.
  • Firmen sehen sich bloss verantwortlich für die Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden im Rahmen aktueller Tätigkeit. Arbeitsmarktfähigkeit ist Thema jedes Einzelnen.
  • Um gerüstet zu sein für weitere Veränderungsschübe in der Arbeitswelt ist eine Ressouce zentral: Bildung.
  • Wir altern so, wie wir es von uns erwarten.

ema 24.11.16

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