Gemischte Teams

von Elisabeth Michel-Alder

Keine Woche vergeht in den Medien ohne Hinweis auf die höhere Produktivität von alters-und geschlechterdurchmischten Teams. Seit Jahren kennen wir das Lied. Vor Ort wie im Management ist aber nach wie vor viel Einfarbigkeit anzutreffen. Warum?

Verzichten viele Unternehmen freiwillig auf bessere Leistungen? Mangel an Wissen? Sind die "Kosten" einer Umstellung insgesamt zu hoch? Stimmt die Behauptung nicht? Oder nur zum Teil?

Wie so oft sind die Verhältnisse komplex. Diversität an sich bringt für das Outcome unter dem Strich innerhalb streng definierter Prozesse, Vorgaben und Aufgabenfelder nichts. Erst wenn die Aktivierung echt vielfältiger Zugangsweisen, Denk- und Handlungmuster die Resultate beeinflusst, wenn neue Lösungen, Auswege aus Sackgassen oder pfiffige Varianten gefragt sind, kann Vilefalt die Produktivität steigern.

Selbstverständlich ist die Forderung nach Diversität prima. Mit zusätzlichen stichhaltigen Begründungen.

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